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Sozialraumorientierung

Verantwortung übernehmen

Wir fühlen uns in den Regionen, in denen wir tätig sind, mitverantwortlich für die Schaffung und Erhaltung positiver Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt.

Unsere Aufgabe im Rahmen der sozialräumlichen Orientierung besteht vor allem darin, Veränderungen der Problemlagen rechtzeitig zu erkennen, zu analysieren und darauf aufbauend passgenaue fallunspezifische Hilfeformen zu entwickeln. Dabei bildet die Kompetenz der outback stiftung, den Willen und die Ressourcen der Hilfeadressaten im Beratungsgespräch offen zu erkunden, eine wichtige Grundlage für effiziente sozialraumbezogene Hilfen.

Das Engagement der outback stiftung richtet sich nach Grundsätzen wie

  • Konzentration auf die Nutzung individueller und sozialräumlicher Ressourcen sowie der materiellen Struktur des Sozialraumes,
  • Ansatz am Willen der Betroffenen bzw. dem Bedarf und Interessen der Wohnbevölkerung,
  • Aktivierung und Nutzung der Ressourcen vor Ort und Erschließung von Selbsthilfe- und Partizipationspotenzialen,
  • Kooperation und Abstimmung (Vernetzung) der professionellen Ressourcen (soziale Dienste und Institutionen) und Schaffung von Synergien.

Das Engagement und die vielfältigen Erfahrungen der outback stiftung im Bereich sozialraumorientierter Arbeit werden nachfolgend anhand unterschiedlicher Arbeitsfelder veranschaulicht.

 

1. Das Rahmenkonzept "sozialraumorientierte

  Hilfsangebote in Köln"

Seit April 2006 ist die outback stiftung von der Stadt Köln im Stadtteil Ehrenfeld, in den Bezirken Ossendorf, Bickendorf und Westend, zur Umsetzung des Rahmenkonzeptes "sozialraumorientierte Hilfsangebote in Köln" beauftragt - siehe

www.stadt-koeln.de

Hauptziele dieses Konzeptes sind

  • die Intensivierung der ressort- und dezernatsübergreifenden Zusammenarbeit,
  • die Implementierung eines Mentoring als Frühwarnsystem und als Wirkungsanalyse,
  • die interdisziplinäre Arbeit im Sozialraum,
  • die Verzahnung der Träger und Dienststellen der Stadt Köln unter Einbeziehung des bürgerschaftlichen Engagements und der ehrenamtlichen Arbeit.

Die outback stiftung übernimmt dazu den Aufbau einer sozialräumlich angebundenen Koordinations- und Anlauf-stelle. Von hier aus initiieren und unterstützen wir die Kooperation der städtischen Dienststellen mit den Trägern und Verbänden im Sozialraum - auf diese Weise kann den vielfältigen Problemlagen eines Sozialraumes von ca. 25.000 Einwohnern frühzeitig und adäquat begegnet werden.

Darüber hinaus ermöglichen wir eine bedarfsgerechte, fachübergreifende Abstimmung der Präventionsangebote sowie der im Einzelfall erforderlichen Hilfen und Angebote.

Die Sozialraumkoordinatoren der outback stiftung, Frau Busmann und Herrn Wydra, erreichen Sie im Büro der Koordinations- und Anlaufstelle:

Bodenheimerstr. 1
50827 Köln
Tel.: 0221/1306435
Email: busmann(at)koan-outback.de und wydra(at)koan-outback.de

Weitere Infos zum Netzwerk der Träger/Organisationen im Stadtteil Ehrenfeld finden Sie unter

www.stadtbezirk-ehrenfeld.info

 

2. Sozialraumorientierte

    Vernetzung der Jugendhilfe

    in Köln

Der Paradigmenwechsel hin zur sozialräumlich vernetzten Jugendhilfe in Köln wurde durch den JHA-Beschluss vom 14.03.2005 "Jugendhilfeplanung für die Bereiche Jugendarbeit und Hilfen zur Erziehung  - Schwerpunkt Sozialräumliche Arbeit" besiegelt.

Auf dieser Grundlage und im Kontext des §36 Abs. 2 SGB VIII ermöglicht die enge Zusammenarbeit von öffentlicher Jugendhilfe und Träger der freien Jugendhilfe den vielfältigen Problemlagen in einem Sozialraum frühzeitig und adäquat begegnen zu können und flexible und bedarfsgerechte Lösungen in einzelfallbezogenen und sozialraumbezogenen Problemen zu entwickeln.

Seit September 2006 ist die outback stiftung Schwerpunktträger des Jugendamtes für die Bezirke Bickendorf und Westend (ca.15.000 Einwohner) im Stadtteil Köln-Ehrenfeld.

Seit Oktober 2009 ist die outback stiftung Schwerpunktträger des Jugendamtes für die Bezirke Weiden, Lövenich und Widdersdorf (ca. 32.000 Einwohner) im Stadtteil Köln-Lindenthal.

Am 01. Mai 2010 wird dies komplettiert und abgeschlossen mit der Schwerpunktträgerschaft der outback stiftung für die Bezirke Innenstadt-Süd und Deutz (ca.60.000 Einwohner).

Herzstück der Zusammenarbeit ist das Sozialraumteam, in dem Mitarbeiter des ASD und der outback stiftung nach strukturierten Verfahrensweisen und festgelegter Methode ("Fall im Feld" - ressourcen-, lösungs- und sozialraumorientierte Jugendhilfe nach ISSAB in Essen) im Bereich fallspezifischer und fallunspezifischer Arbeit zusammenwirken. Die gemeinsame Arbeit von ASD und dem Schwerpunktträger outback stiftung zielt ab auf:

  • eine Erschließung individueller, von Kindern, Jugendlichen und Familien nutzbarer Ressourcen,
  • eine Verbesserung der Infrastruktur und der Lebensqualität im Sozialraum,
  • eine Stärkung der Erziehungsaufgaben in den Familien,
  • eine Verbesserung der Kooperation der unterschiedlichen Träger sozialer Arbeit (Schule, Kindertagesstätte etc.),
  • eine Verbesserung der fallbezogenen Kooperation,
  • eine Intensivierung der Ressourcennutzung in der Fallarbeit,
  • eine Stärkung lebensweltlicher Netzwerke
    und
  • eine Aktivierung und den Aufbau von bürgerschaftlichem Engagement.

Die handlungsbestimmende Methode der sozialraumorientierten sozialen Arbeit gründet auf der Aktivierung von Hilfepotentialen in einem lebensnahen Bezug (Fall im Feld). Die Arbeit setzt konsequent am Willen der Menschen an, aktiviert und fördert Selbsthilfe, konzentriert sich auf die persönlichen, sozialen, wirtschaftlichen und infrastrukturellen Ressourcen und bezieht die unterschiedlichsten Akteure ein.

Presseveröffentlichungen über dieses Projekt finden Sie hier.

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